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Sontheimer Hexe

 

Bös erging es einmal einer Sontheimer Hexe. Von dieser wurde eine Nachbarin oft während der Nacht geplagt.
Der Mann der geängstigten Frau legte sich nun in einer Freitag Nacht mit einem l«äftigen Haselstecken in das
Bett seiner Frau. Um die Geisterstunde fühlte er sich auf einmal am Halse gefasst und so stark auf die Brust
gedräckt, dass er sich nur schwer von seinem Lager zuerheben vermochte. Rasch verstopfte er das Schlüsselloch
der Gnadentüre und fuchtelte nun mit seinem Stock im gmruen Gemach kräftig in der Luft umher, wobei er
hörte, dass er mit jedem Schlage einen weichen Gegendstand traf. Als er den Ä.rm ermüdet sinken ließ, öfkrete er
in den drei Namen das Schlüsselloch wieder und sagte seiner Frau, dass er jetzt die Hexe bestraft und ihr die
nächtlichen Besuche in seinem Hause für immer entleidet habe. Auch diese Hexe musste etne Zeitlangdas Bett
hüten und trug noch später sichtliche Spuren des nächtlichen Abenteuers.

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